Aktuelles

Willkommen auf der Seite der Grünen in der Nordoberpfalz. Wir sind die grünen Kreisverbände Neustadt an der Waldnaab, Tirschenreuth und Weiden, also der Bundestagswahlkreis 235.

Wir freuen uns, dass Du den Weg zu uns gefunden hast, und wollen Dir hier unsere Kandidatin, Anne, unsere Schwerpunkte und unsere Veranstaltungen vorstellen, im Moment vorwiegend für die bevorstehende Bundestagswahl 2021.

News

07.02.2021 Anne Droste gewinnt die Stichwahl

Anne Droste, grüne Kreis- und Stadträtin aus Windischeschenbach, hat in der Stichwahl um die Bundestagskandidatur der grünen Kreisverbände Neustadt, Tirschenreuth und Weiden das Votum der Mitglieder erhalten und wird die Grünen als Direktkandidatin vertreten.

Alle Mitglieder*innen waren aufgerufen, sich für Josef Schmidt aus Erbendorf oder Anne Droste auszusprechen. Die extrem hohe Wahlbeteiligung von 78 % zeigt, dass der Weg des Organisations-Teams um die Kreissprecher*innen mit verschiedenen Online-Formaten und einer Briefwahl sehr gut funktionierte und breit angenommen wurde. Die Kandidatur wird in einer späteren Präsenzveranstaltung noch offiziell bestätigt werden.

„Jetzt ist es an der Zeit, dass wir alle gemeinsam in die Bundestagswahl angehen, um unsere Region zukünftig in Berlin besser und präsenter vertreten zu können!“, so Droste nach der Bekanntgabe des Ergebnisses. Sie erreichte das Quorum mit 52 % der Stimmen. Auch Josef Schmidt, der zweite Kandidat, hatte mit 41 % ein hervorragendes Ergebnis. „Wir werden nun alle Anne unterstützen, um bei dieser Wahl das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Es geht hier darum, die Region und die grüne Sache voranzubringen!“, erklärt Schmidt nach der Wahl seine Unterstützung. Auch Benjamin Sertl aus Bärnau, der das Kandidatenrennen als erster verlassen musste, gratulierte Anne Droste. „Ich freue mich schon auf den Wahlkampf mit Dir!“, versicherte auch er seine volle Unterstützung. „Es war ein fairer, guter Wettbewerb.“, kommentierte Barbara Müller, Sprecherin des KV Neustadt.

„Wir hatten drei sehr gute Kandidat*innen.“, lobte Monika Schneider, Sprecherin des Kreisverbandes Tirschenreuth. Fabian Neuser, Sprecher des KV Tirschenreuth, bestätigte diese Meinung: „Alle haben sich super präsentiert.“. Nun, da das Auswahlverfahren beendet ist, geht es an die nächste Etappe: Die Vorbereitung der richtigen Bundestagswahl. „Da wartet einiges an Arbeit auf uns, aber wir werden ein sehr starkes Ergebnis einfahren. Wir haben ein super Team!“, ist sich Martin Völkl, Sprecher des KV Neustadt sicher. „Mit viel Power zusammen für die nördliche Oberpfalz“ ist wohl das Motto der kommenden Monate, das Falk Ponsold vom KV Weiden treffend fomulierte.

02.02.2021 Online-Stammtisch zur direkten Demokratie

Armin Amrhein, einer der Bürgerräte aus Kümmersbruck, hat den Kreisverbänden Neustadt, Tirschenreuth und Weiden das Prinzip und die Funktion der Bürgerräte vorgestellt und erläutert.

Wer neugierig geworden ist, hier gibt es mehr Infos:

https://www.buergerrat.de

30.01.2021 Grüne zeigen Gesicht (für den Walderhalt)

Lies hier, welche Gründe für den Walderhalt in Weiden West sprechen:

24.01.2021 Stichwahl um die Kandidatur zwischen Anne Droste und Josef Schmidt

Anne und Josef haben mit 37 und 31 von 90 abgegebenen gültigen Stimmen die Stichwahl erreicht. Diese wird nun zügig durchgeführt.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist FDS_0906b-edited-798x1200.jpgJosef Schmidt

10.01.2021 Die Grünen und die Qual der Wahl

Nachdem auch die grünen Kreisverbände Neustadt, Tirschenreuth und Weiden im Oktober ihre Präsenzveranstaltung zur Wahl eines oder einer Kandidat*in für die Bundestagswahl wegen steigender Corona-Zahlen aus Verantwortungsbewusstsein abgesagt haben, waren auch diese intensiv auf der Suche nach einer Lösung für das allgemeine Problem der Parteien: Einer Wahl in Präsenzveranstaltung trotz Corona. Und es kommt hinzu, dass die Grünen inzwischen drei wirklich gute und ernstzunehmende Bewerber*innen für einen zu vergebenden Platz – also eine echte Wahl – haben!

Um die Stelle als Direktkandidat*in und Listenkandidat*in bewerben sich die Windischeschenbacher Kreis- und Stadträtin Anne Droste, der Bärnauer Benjamin Sertl, seit kurzem Schriftführer im Bezirksverband Oberpfalz der Grünen, sowie der Erbendorfer Kreis-und Gemeinderat Josef Schmidt. Alle drei eint die grüne Sache, jedoch hat jede*r von ihnen eigene thematische Schwerpunkte, welche sie im Rahmen eines Bewerbungsschreibens und eines Vorstellungsvideos bereits im Vorfeld präsentierten.

Auch die Aufgabe der Grünen bestand darin, eine vernünftige Präsentation und eine Entscheidung unter Corona-Bedingungen herbeizuführen. Und das baldmöglichst, denn der Bundestagswahlkampf beginnt bereits. Es gilt Kampagnen abzustimmen und sich besonders auch parteiintern einen guten Platz auf der Landesliste zu sichern. Ohne Festlegung auf eine*n Kandidat*in gestaltet sich das aber schwierig. Und laut Bundeswahlgesetz muss der oder die Direktkandidat*in einer Partei für einen Wahlkreis nun einmal immer noch – trotz aller Schwierigkeiten, die es gerade im Moment mit sich bringt – in einer Präsenzveranstaltung gekürt werden.

Wie also kann man diese Klippen umschiffen? Das Organisations-Team hat sich entschieden für die Aufstellung der Landesliste eine parteiinterne Votenvergabe durch Briefwahl durchzuführen. Um allen Kandidat*innen eine gute Vorstellung zu ermöglichen, haben die Grünen eine eigene Homepage unter gruene-nopf.de eingerichtet, die Bewerbungsschreiben den Wahlunterlagen beigelegt und zugleich zu einer digitalen Mitgliederversammlung am 08.01.2021 unter Leitung des Bundestagsabgeordneten Stefan Schmidt aus Regensburg geladen. Bei dieser Online-Veranstaltung, die mit regem Interesse wahrgenommen wurde, nutzten die Mitglieder nach den Vorstellungsreden die Möglichkeit, den Kandidat*innen Fragen zu stellen. Nun geht es ans Eingemachte: Am 24.01. werden die Stimmen ausgezählt und damit steht das parteiinterne Votum für die Landesliste fest. Sobald die pandemiebedingten Umstände es zulassen, wird der oder die Gewählte sich als Wahlkreisabgeordnete*r im Rahmen einer Präsenzveranstaltung bewerben. Die Vorstände der Kreisverbände haben sich festgelegt, dass sie das jetzt abgegebene Votum auch für die Direktkandidatur unterstützen werden.

All die Organisation in den Wirren und Turbulenzen sich permanent ändernder Regeln hat dazu geführt, dass die Grünen einen angesichts der gesundheitlichen Risiken sehr guten Weg gefunden haben, ihre Wahl treffen zu können: Alle sehen sich, alle sind beteiligt und niemand hat ein Kontaktrisiko. Und wenn dann die Zahlen im Frühjahr hoffentlich sinken, kann man in aller Ruhe eine Präsenzwahl durchführen und den oder die bereits votierte*n Bewerber*in dann bestätigen. Das war seit Absage der Präsenzwahl im Oktober das vorrangige Ziel der drei Kreisverbände, die damals schon den Schutz der Mitglieder über eine schnelle Wahl stellten, und angesichts steigender Zahlen die Versammlung absagten, obwohl diese sogar noch durch die allgemeinen Regeln erlaubt gewesen wäre.

02.12.2020 Themenabend Artenschutz

Beim inzwischen 7. Online-Stammtisch der grünen Kreisverbände Neustadt, Tirschenreuth und Weiden wurde am 02.12. Bilanz gezogen zur realen Umsetzung des gefeierten und breit getragenen Artenschutzvolksbegehrens „Rettet die Bienen“ vor mehr als einem Jahr. Einen Einstieg in die Thematik und sehr angeregte Diskussion boten Josef Schmidt (Steinwaldhöfe Erbendorf) und Thomas Übelacker (Windischeschenbach) mit ihrer Sicht als Biolandwirte sowie Sonja Reichold (3. Bürgermeisterin Parkstein) als langjährige grüne Begleiterin des Artenschutzes und auch als Vorsitzende des BUND Naturschutz Parkstein.

Leider fiel die Beurteilung der Fortschritte bei der Umsetzung durch die Staatsregierung einhellig negativ aus. Josef Schmidt zog ein bedauerliches Fazit: Zu wenig dauerhafte Rückzugsräume, zu intensive landwirtschaftliche Nutzung, auch mit schädlichen Stoffen, und zu viel „Ordnung“ in der Landschaft seien unter anderem als Gründe für den andauernden Rückgang der vorhandenen Gesamt-Biomasse der Insekten und nachgelagerten Arten der Nahrungsketten zu bewerten. Bei der Umsetzung des Artenschutzvolksbegehrens würde in Bayern zu viel Auge auf Beratung und Begleitung gelegt und zu wenig auf konkrete Maßnahmen, und wenn doch verlören diese sich in der Bürokratie. Sowohl Schmidt als auch Übelacker kritisierten zudem die derzeitige wie auch die geplante künftige Verteilung von Agrarsubventionen: Durch diese und ihre falsche Verteilung würden Preise verfälscht, der Markt konterkariert und somit vor allem kleine Höfe wie auch ökologisch nachhaltige Erzeugung benachteiligt. Ebenso würde flächenintensive Nutzung bevorzugt. Es würden schlicht falsche Anreize gesetzt und falsche Schein-Preise generiert.

Sehr interessant waren die Ausführungen Schmidts zur Entwicklung der Artenvielfalt nach der letzten Eiszeit: Große Weidetiere trugen bei der Bewirtschaftung der Landschaft maßgeblich dazu bei, die Arten durch günstige Bedingungen wie langsame, schonende Bewirtschaftung und auch das Stellen günstiger Nährbedingungen wie Dung und selbst Aas zu erhalten. Die immer schnellere und effizientere Mähtechnik mit der verbundenen Stallhaltung hingegen schade stark der empfindlichen Fortpflanzung der Insekten.

Auch Sonja Reichold merkte an, dass die Vorgaben des Artenschutzgesetzes keinesfalls wie gewünscht ausgefallen seien. Diverse Schwächen in der Umsetzung hätten den positiven Charakter verfälscht.

Die immer zahlreicher werdenden Grünen aus den drei Kreisverbänden, die sich jetzt bereits seit September regelmäßig online treffen, veranstalten ihren Stammtisch verbunden mit Themenabenden. Die Gemeinsamkeit und Geselligkeit ohne unnötige Fahrstrecken, die sich hier erfolgreich aus dem ursprünglich vom KV Neustadt eingeführten Stammtisch zwischen den drei Kreisverbänden entwickelt hat, ist inzwischen eine gemeinsame Erfolgsgeschichte. „Mit so vielen Leuten an einem normalen Stammtisch kriegst Du das nicht hin!“, so Günter Stalinski vom KV Weiden. „Am Ende des riesigen Tisches hörst Du gar nicht mehr, was der andere sagt. Hier geht das.“ Interessierte sind herzlich willkommen und können sich jederzeit gerne an einen der Kreisverbände wenden.

15.10.2020 Pressemitteilung zur Absage der Aufstellungsversammlung wegen ansteigender Corona-Zahlen

Pressemitteilung_Absage-Aufstellungsversammlung_15.10.2020